Aktuell

Parteiversammlung vom 8. Februar 2012

Die Präsidentin der FDP Wädenswil, Astrid Furrer, begrüsste die zahlreichen Besucher der Parteiversammlung.

Alt-Stadtrat Christian Huber, Präsident der lokalen HEV-Sektion, erörterte die Bauspar-Initiative. Ihr wurde grossmehrheitlich zugestimmt. Walter Münch, der Gian-Fadri Gattiker im Gemeinderat nachfolgt, erläuterte die Ferieninitiative. Sie wurde einstimmig abgelehnt. Eine Annahme würde den Arbeitsplatz Schweiz weiter gefährden.

Jurist Dieter Müller von der Sozialbehörde referierte über das Bürgerrechtsgesetz. In Wädenswil ist die Handhabung im Vergleich zu anderen Gemeinden des Kantons strikt. Die Zuhörer begrüssen eine kantonale Vereinheitlichung. Sie sagten nicht nur zur Hauptvorlage, sondern, entgegen der Parole der kantonalen FDP, auch zum Gegenvorschlag Ja, weil sie den rechtlichen Anspruch zur Aufnahme in eine Körperschaft „Schweiz“ und eine Aufnahme schwer straffällig gewordenen Gesuchstellern als problematisch anschauen. Bei der Stichfrage entschieden Sie sich grossmehrheitlich für den Gegenvorschlag.

Astrid Furrer Dieter Müller

Bei den restlichen Vorlagen empfiehlt die FDP Wädenswil ein Nein zur Buchpreisbindung und zur Volksinitiative zum Zweitwohnungsbau und Ja zur Regelung der Geldspiele.

Fraktionschef Peter Schuppli orientierte über die Weisung zur Umzonung des Stoffels von Reserve- in Landwirtschaftsland, die zurzeit in der Raumplanungskommission behandelt wird. Die FDP äusserte schon mehrmals ihre Bedenken zu einer unbedachten Aufgabe von Reserveland. Sie kann sich für kommende Generationen als Bärendienst erweisen, falls sie es dringend benötigt. Man erinnert sich nur ungern an die Folgen von „Zürich ist gebaut“.

Die Führung in der neuen Stadtbibliothek unter der Leiterin Frau Regula Wyss schloss die Versammlung ab. Die Teilnehmer waren von der lichten, modernen und angenehmen Bibliotheksatmosphäre beeindruckt.