Aktuell

Neujahrsapéro 2012

Am 9. Januar konnte die Präsidentin Astrid Furrer auf der MS Glärnisch im Hafen von Wädenswil zahlreiche Parteimitglieder, Freunde und Gäste anderer Parteien zum traditionelle Neujahrsapéro der FDP Wädenswil begrüssen.

 

Parteipräsidentin Astrid Furrer
Parteipräsidentin Astrid Furrer


In ihrer Neujahrsrede thematisierte Furrer aus aktuellem Anlass Verantwortung. Weil politische und wirtschaftliche Amtsträger der Öffentlichkeit ausgestellt sind wird bei ihnen die Latte tadellosen Verhaltens überdurchschnittlich hoch eingestellt. Weil sie eine Vorbildfunktion wahrnehmen, ist dies absolut berechtigt. Ihr Amt verlangt ein hohes Mass an gelebtem Verantwortungsbewusstsein.

Die Eigenverantwortung ist ein urliberales Anliegen, die alle Freiwilligen wahrnehmen. In der Gesellschaft äussert sie sich in der Freiwilligenarbeit in Vereinen, in der Nachbarschaftshilfe, in der Kinder- und Betagtenbetreuung und in der Politik. Ohne sie ist ein gutes Zusammenleben unmöglich. Sie kann aber nur gelebt werden, wenn der Staat dem Bürger so viele Freiheiten wie möglich gewährt und nur so viel wie nötig reguliert.

Wird jedoch die Kluft zwischen der Politik und dem Volk zunehmend grösser? Matthias Horx, der renommierte Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum, sieht das Gegenteil eintreffen. Er meint, dass sich viele Bürger nach einer starken Führung und integeren Personen in der Politik, die es durchaus gibt, sehnen. Gleichzeitig verstehen immer mehr Menschen, dass sie ihren gesellschaftlichen Teil ebenfalls beitragen können und müssen, damit wir eine gute Zukunft haben.

Astrid Furrer hofft auch, dass sich in den grossen Unternehmen Verantwortung wieder mehr durchsetzt. Werden die Mitarbeiter nur als Nummern behandelt, spüren sie dies. Dadurch nimmt ihre Loyalität gegenüber der Firma ab. Wenn man die Mitarbeiter nur noch mit enormen Löhnen halten kann und ein gutes Arbeitsklima wertlos ist, dann ist das für eine Firma nicht nachhaltig. Eine derartige Geschäftsphilosophie hat mit Liberalismus und mit Verantwortung gar nichts zu tun.

Der soziale Friede kann in der Schweiz mit zwei bereits bestehenden Pfeilern gewahrt werden: Einerseits mit dem durchlässigen, dualen Bildungssystem. Es ermöglicht jedem, eine gute Ausbildung mit Aufstiegsmöglichkeiten zu erlangen. Andererseits erfüllen gesunde Sozialwerke eine wichtige Funktion als Auffangnetz. Deshalb müssen sie sofort saniert werden. Die Politik muss die Verantwortung wahrnehmen, diese liberalen, auf Eigenverantwortung beruhenden, Grundpfeiler zu pflegen.

 

Gäste Gäste
Gäste und Parteimitglieder


Der jährliche Austausch zwischen anders Gesinnten im Rahmen des Neujahrsapéros ist eine Bereicherung und idealer Jahresauftakt.