Jahresschlussessen 2011 der FDP Wädenswil
Die Nationalrätin Doris Fiala besuchte die Ortspartei anlässlich des Jahresschlussessens der FDP Wädenswil.
Mit Glühwein und in einer wunderschönen weihnachtlicher Stimmung vor dem Restaurant Schönegg begrüsste die Parteipräsidentin Astrid Furrer die Anwesenden, und liess das Jahr mit kleinen Anekdoten Revue passieren.
Im dem an das Nachtessen folgenden Referat zeigte sich Doris Fiala als eine glückliche Nationalrätin, die nach ihren ersten vier Jahren im eidgenössischen Parlament von ihren geknüpften Beziehungen zehren könne. Sie sei begeisterte Schweizer Delegierte im Europarat, weil aussenpolitische Arbeit immer wichtiger werde um die Interessen der Schweiz zu wahren. Unter anderem sei sie auch Wahlbeobachterin. Sie freute sich ausserordentlich, dass bei Nationalratsabstimmungen die FDP-Nationalräte weitaus am meisten so gestimmt hatten, wie es für die KMU’s der Schweiz wichtig sei. Dies ergab das kürzlich erschienene KMU-Rating, bei dem die FDP Platz 1 bis 16 Plätze belegt. Daher sei die FDP nachweislich die einzig wirklich liberale Partei der Schweiz. Der bestplatzierte grünliberale Nationalrat Martin Bäumle käme erst auf den 118. Platz.
Selbstkritisch äusserte sich Doris Fiala über die vergangenen Wahlen. Sie teile die positiven Wahlanalysen ihrer Parteispitze nicht und sehe klaren Handlungsbedarf für die nächsten Jahre. Sie stehe klar zur definierten, arithmetischen Konkordanz (2+2+2+1). Diese sei sehr wichtig für die Stabilität der Schweiz und das Kollegiali-tätsprinzip. Die SVP, SP und FDP hätten deshalb unbestritten Anspruch auf zwei Bundesratssitze. Der Sitz der BDP sei unberechtigt.
![]() (v.l.) Parteipräsidentin und Gemeinderätin Astrid Furrer, Nationalrätin Doris Fiala, Stadträtin Felicitas Taddei |
Obwohl es sehr wichtig sei, dass Leute mit wirtschaftswissenschaftlichem Hinter-grund politisierten, seien Unternehmen nicht mehr gewillt, ihren Mitarbeitern Zeit für die Ausübung eines politischen Mandates zur Verfügung zu stellen. Dieses Bedauern eines Anwesenden führte zu einer angeregten Debatte. Die Mitarbeiter sind heute so intensiv eingebunden, dass eine Abwesenheit schlecht zu verschmerzen ist und negative finanzielle Folgen hat.






